Psychiatrische Behandlung

Im ärztlichen Gespräch ist es mir sehr wichtig möglichst genau herauszufinden wie es Ihnen geht und was Ihren Leidenszustand ausmacht. Ebenso wichtig sind Ihre Wünsche und Erwartungen, sowie Vorerfahrungen. (Sie sind Expertin und Experte über sich selbst und kennen sich seit vielen Jahren.) Ängste und Skepsis haben hier Platz und sollen offen diskutiert werden.

Wenn Sie sich zu einem ersten Gespräch begeben, haben Sie bereits einen wichtigen Schritt getan. Oft fällt es Menschen sehr schwer, um Hilfe zu bitten.

Sich einzugestehen, dass Sie Hilfe benötigen und sich diese auch zu holen, sehe ich jedoch als Stärke. Ich möchte Sie dort abholen, wo Sie stehen und gemeinsam herausfinden, was Sie brauchen. Ob mit oder ohne Medikation, gerne begleite ich Sie ein Stück Ihres Weges.

Ich bin Fachärztin, aber auch Psychotherapeutin, im ärztlichen Gespräch fließt meine therapeutische Haltung mit ein, was ich als sehr bereichernd erlebe und es mir ermöglicht mit Ihnen „über den Tellerrand“ zu schauen.

Krisenintervetion

In besonderen Lebenssituationen ist plötzlich alles anders, als gewohnt. Dies verunsichert oft sehr und bereitet uns Angst. In einer Krise zu stecken ist oft unerträglich. Darüber zu sprechen hilft meist. Wenn es Ihnen jedoch gelingt eine Krise zu bewältigen, sind Sie gewachsen.

Sie haben Erfahrungen gemacht, sich besser kennen gelernt, sind neue Schritte gegangen. Diese Erfahrung zu machen bereichert Sie und bleibt Ihnen auch für die Zukunft erhalten.

Mir ist es wichtig, Krisensituationen als Erweiterungsmöglichkeit zu betrachten. Dabei möchte ich Sie unterstützen.

Wann könnte psychiatrische Behandlung oder Psychotherapie hilfreich sein?

Oft haben Menschen große Hemmungen zur Psychiaterin, zum Psychiater zu gehen.

Folgende Sätze oder Gedanken könnten Sie beschäftigen:

  • Ich bin mir nicht sicher, ob mir jemand helfen kann. Ich habe große Sorge mich jemandem anzuvertrauen. Sätze wie „reiß dich zusammen“ oder „du schaffst das allein“ begleiten mich schon lange.
  • Ich trete auf der Stelle und komme nicht voran. Dies ist schon seit Monaten oder Jahren so.
  • In unerklärlichen Situationen kommt plötzlich Panik in mir auf, ich habe Angst zu sterben, bekomme keine Luft mehr und es fühlt sich an, als würde ein Elefant auf meiner Brust sitzen.
  • Ich habe Schlafstörungen, weder das Ein- noch Durchschlafen gelingt mir ausreichend gut, ich fühle mich am nächsten Tag nicht erholt.
  • Mir wächst alles über den Kopf, ich bin schon mit Kleinigkeiten überfordert.
  • Manchmal fühle nur eine innere Leere. Der Kontakt zu mir selbst ist verloren gegangen.
  • Ich kann keine Freude mehr empfinden, fühle mich traurig, meine Interessen sind verschwunden, am liebsten ziehe ich mich nur mehr zurück. Ich denke daran mir das Leben zu nehmen.
  • Ich verspüre eine innere Unruhe oder starke innere Anspannung.
  • Ich habe Tendenzen mir selbst weh zu tun oder mich zu verletzen.
  • Es kommt immer wieder vor, dass meine Wut so groß wird, dass ich anderen oder mir selbst schade.
  • Meine Vergesslichkeit nimmt zu, ich habe Angst zu „verblöden“.
  • Meine Orientierung hat abgenommen.
  • Ich habe anhaltende Schmerzen, für die kein medizinischer Befund gefunden werden konnte.
  • Ich befinde mich in einer Krise. Ich mache gerade eine schwere Zeit durch. Ich erlebe eine belastende Situation. Traumatische Ereignisse belasten und erschweren meinen Alltag.
  • Ich verbringe die meiste Zeit des Tages mit Gedanken an Essen und dem Bemühen mein Gewicht zu reduzieren.
  • Ich habe Essattacken, die außer Kontrolle geraten. Ekel- und Schuldgefühle plagen mich anschließend.
  • Ich habe einen innerlichen Zwang bestimmte Dinge auszuführen oder zu denken.
  • Ich fühle mich beobachtet. Andere Menschen sehen mich komisch an.
  • Manchmal habe ich das Gefühl, als könnten andere Menschen meine Gedanken hören.
  • Meine Gedanken sind fremdbestimmt.
  • uvm.